2 Probetrainings

Über Taekwondo

Was ist Taekwondo? Erfahre, wie olympischer Zweikampf, Poomsae und Selbstverteidigung zusammengehören und was wir in Nürnberg trainieren.

Sport und koreanische Kampfkunst

Was Taekwondo ausmacht.

Taekwondo ist eine koreanische Kampfkunst und zugleich eine moderne olympische Sportart. Zum Training gehören Fuß- und Handtechniken, festgelegte Formen, der sportliche Zweikampf und Selbstverteidigung.

Regelmäßiges Training verbessert Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer. Gleichzeitig lernen die Sportlerinnen und Sportler, aufmerksam zu bleiben, ihre Kraft zu kontrollieren und respektvoll miteinander umzugehen.

Bei Black Tiger steht Kyorugi, der sportliche Zweikampf, im Mittelpunkt. Poomsae gehören ebenfalls zum Training und zur Vorbereitung auf Gürtelprüfungen.

01 · Die Bedeutung

Was der Name bedeutet.

Fußtechnik

Dynamik aus den Beinen

Tritte, Sprünge, Schritte und kontrollierte Richtungswechsel sind das sichtbarste Merkmal des Taekwondo. Gute Fußtechnik beginnt jedoch mit Balance, Haltung und einem sicheren Stand.

Hand- und Fausttechnik

Präzision mit den Händen

Für Fauststöße, Abwehrbewegungen und Handkantenschläge braucht es einen sicheren Stand. Wir üben, die Bewegungen gezielt auszuführen und die eigene Kraft zu dosieren.

Der Weg

Mehr als Bewegung

Beim Training lernen wir, dranzubleiben, mit Rückmeldungen umzugehen und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Das gehört genauso zum Taekwondo wie die Technik.

02 · Von Korea in die Welt

Von Seoul auf die olympische Bühne.

Das Kukkiwon in Seoul wurde 1972 gegründet und gilt als World Taekwondo Headquarters. Es prägt Technik, Lehre und Graduierung des modernen Taekwondo.

Nach zwei Auftritten als olympische Demonstrationssportart wurde Taekwondo bei den Spielen in Sydney 2000 erstmals als vollwertige Medaillensportart ausgetragen. Das internationale Wettkampfregelwerk verantwortet World Taekwondo (WT).

1945–1965

Viele Schulen, ein Name

Mehrere koreanische Kwans bringen unterschiedliche Systeme zusammen. 1965 übernimmt der gemeinsame Verband offiziell den Namen Taekwondo.

1972

Kukkiwon

In Seoul entsteht das internationale Zentrum für Technik, Ausbildung und Graduierung.

1973

World Taekwondo

Nach der ersten Weltmeisterschaft gründen Vertreter aus 17 Ländern die heutige World Taekwondo.

2000

Sydney

Taekwondo gehört erstmals als vollwertiger Medaillensport zum olympischen Programm.

Heute

Weltweit

Menschen auf der ganzen Welt trainieren Taekwondo – für ihre Fitness, für Gürtelprüfungen oder für Wettkämpfe.

03 · Die Disziplinen

Kyorugi, Poomsae und Hosinsul.

01 · Kyorugi

Der olympische Zweikampf

Im Kyorugi versuchen zwei Sportler, mit erlaubten Techniken Punkte zu erzielen. Dafür müssen sie den Abstand einschätzen, schnell reagieren und den richtigen Moment zum Angriff erkennen. Schutzausrüstung und feste Regeln gehören zum Zweikampf dazu.

Im Wettkampf

Gültige Treffer und Regelverstöße werden durch Kampfrichter und elektronische Systeme erfasst. Nicht Härte allein, sondern Timing, Präzision und Kontrolle entscheiden.

Reaktion und Taktik im Vollkontakt
02 · Poomsae

Poomsae: feste Formen

Festgelegte Bewegungsfolgen gegen imaginäre Angreifer. Bewertet werden Präzision, Rhythmus, Balance, Ausdruck und Atemkontrolle.

Präzision und Rhythmus
03 · Hosinsul

Sicher reagieren lernen

Praxisnahe Selbstverteidigung mit Ausweichen, Befreien und Kontrollieren. Ziel ist eine verhältnismäßige Reaktion auf typische Situationen.

Ausweichen, Befreien und Kontrollieren

04 · Sport für viele

Taekwondo mit und ohne Behinderung.

Para-Taekwondo umfasst Zweikampf und Formenlauf. International stehen K-Klassen für Kyorugi und P-Klassen für Poomsae. Für Wettkämpfe gelten eigene Teilnahme- und Klassifizierungsregeln.

Du möchtest mit einer Behinderung bei uns trainieren? Sprich uns an. Gemeinsam prüfen wir, ob und wie ein Einstieg möglich ist.

Kyorugi (Para)

Paralympischer Zweikampf für Sportlerinnen und Sportler mit Beeinträchtigungen der oberen Gliedmaßen. Es gelten angepasste Regeln; Tritte zum Kopf sind nicht erlaubt.

Poomsae (Para)

Formenlauf ohne direkten Zweikampf. Je nach Sportklasse können Menschen mit körperlichen, intellektuellen oder sensorischen Beeinträchtigungen teilnehmen. Bewertet werden Technik und Präsentation.

Für Gehörlose

Taekwondo für gehörlose und schwerhörige Sportlerinnen und Sportler. Zweikampf und Formenlauf gehören zum Programm der Deaflympics; für die Teilnahme gelten eigene Zulassungskriterien.