Chagi
차기Fußtechniken
Tritte mit unterschiedlichen Bewegungsbahnen, Treffflächen und Ausführungsformen.
Begriffe verstehen
Im Training gehört. Hier erklärt.
Koreanische Begriffe und ihre Bedeutung auf Deutsch.
138 Hauptbegriffe in 17 Kapiteln
Mit den Varianten des Quellenwerks.
Eigene deutsche Kurzbeschreibungen.
Aufbau und Reihenfolge folgen dem Original. Varianten stehen bei der jeweiligen Grundtechnik und werden ebenfalls durchsucht.
Die Einleitung des Quellenwerks unterscheidet drei Zielbereiche für Angriff und Abwehr (PDF S. 10):
138 Hauptbegriffe mit Varianten
Kapitel 01 · PDF S. 12–22
Fußtechniken
Fußtechniken
Tritte mit unterschiedlichen Bewegungsbahnen, Treffflächen und Ausführungsformen.
Tritt nach innen
Der Fuß schwingt von außen nach innen; die innere Fußkante bildet die Trefffläche.
Vorwärtstritt
Ein nach vorn gerichteter Tritt, meist durch Strecken des zuvor gebeugten Knies.
Mit der Ferse
Gesprungen mit zwei aufeinanderfolgenden Füßen
Gesprungen
Mit beiden Füßen gleichzeitig
Mit dem Spann
Mit dem Fußballen
Mit Festhalten
Kontertritt
Ein Tritt als unmittelbare Antwort auf einen gegnerischen Angriff.
Mit dem hinteren Fuß
Mit dem vorderen Fuß
Tritt nach außen
Der Fuß schwingt von innen nach außen; die äußere Fußkante bildet die Trefffläche.
Tritt mit Nachstellschritt
Der hintere Fuß rückt zum vorderen nach; anschließend tritt das vordere Bein.
Rundtritt mit Nachstellschritt
Seitwärtstritt mit Nachstellschritt
Peitschentritt mit Nachstellschritt
Halbkreis-Tritt
Ein leicht nach innen gedrehter Tritt. Diese Ausgabe unterscheidet ihn vom Dollyeo-chagi durch den nicht mitdrehenden Standfuß.
Nach außen gedrehter Tritt
Der Spann trifft auf einer von innen nach außen verlaufenden Bahn.
Gesprungen
Mit dem Spann
Mit Festhalten
Tritte in mehrere Richtungen
Mehrere unterschiedlich platzierte Ziele werden während eines Sprungs angesprochen.
Tornado-Tritt
Ein Tritt nach einer rückwärts eingeleiteten Körperdrehung von einer oder mehreren Umdrehungen.
Mit 360°-Drehung
Mit 540°-Drehung
Mit 720°-Drehung
Rundtritt
Standfuß und Hüfte drehen mit; Spann oder Fußballen erreichen das Ziel auf einer bogenförmigen Bahn.
Weitere Schreibweisen: Dollyo Chagi
Nach Aufstampfen
Gesprungen
Mit beiden Füßen gleichzeitig
Mit dem Spann
Mit Nachstellschritt
Im Original auch: Balbuchyeo-dollyeo-chagiMit dem Fußballen
Mit Festhalten
Doppelter Vorwärtstritt im Sprung
Zwei aufeinanderfolgende Tritte in einem Sprung: Der erste dient als Finte, der zweite als eigentliche Technik.
Rückwärtstritt
Ein geradliniger Tritt nach hinten, bei dem die Ferse zum Ziel geführt wird.
Weitere Schreibweisen: Dwit Chagi
Gesprungen
Scherentritt
Beide Beine treten im Sprung gleichzeitig in verschiedene Richtungen. Weitere Tritte können die Kombination ergänzen.
Zwei Ziele: Drehtritt nach außen und Seitwärtstritt
Drei Ziele: Scherentritt und Rundtritt
Vier Ziele: zusätzlich ein Peitschentritt
Fünf Ziele: Vorwärtstritt, Scherentritt, Rundtritt und Peitschentritt
Wiederholter Tritt
Dasselbe Bein führt dieselbe Trittart mehrfach nacheinander aus.
Wiederholter Rundtritt
Wiederholter Vorwärtstritt
Wiederholter Seitwärtstritt
Salto-Tritt
Ein Tritt während einer Überschlagsbewegung in der Luft, mit einem oder beiden Füßen.
Salto mit gleichzeitigem beidbeinigem Vorwärtstritt
Salto mit Vorwärtstritt
Tritt nach Aufstampfen
Das tretende Bein stampft zunächst auf und führt anschließend den Tritt aus.
Vorwärtstritt nach Aufstampfen
Rundtritt nach Aufstampfen
Seitwärtstritt nach Aufstampfen
Peitschentritt
Ferse oder Fußsohle schwingen auf einer weiten Bahn zum Ziel; die Technik ist auch mit Körperdrehung möglich.
Rückwärtiger Peitschentritt mit 360°-Drehung
Rückwärtiger Peitschentritt mit 540°-Drehung
Rückwärtiger Peitschentritt
Im Original auch: Dwihuryeo-chagiPeitschentritt mit dem hinteren Fuß
Gesprungener rückwärtiger Peitschentritt
Peitschentritt mit Nachstellschritt
Peitschentritt mit dem vorderen Fuß
Peitschentritt mit Festhalten
Wechseltritt
Dieselbe Trittart wird abwechselnd mit dem linken und rechten Bein ausgeführt.
Rundtritte mit wechselnden Beinen
Tritt mit Festhalten
Eine Tritttechnik wird mit einem haltenden Griff verbunden.
Vorwärtstritt mit Festhalten
Rundtritt mit Festhalten
Seitwärtstritt mit Festhalten
Abwärtstritt mit Festhalten
Nach außen gedrehter Tritt mit Festhalten
Peitschentritt mit Festhalten
Stampftritt auf den Spann
Ein abwärts gerichtetes Stampfen auf den Fußspann.
Schiebender Tritt
Der Fuß drückt das Gegenüber weg und verändert so den Abstand.
Schiebender Vorwärtstritt
Schiebender Seitwärtstritt
Beidbeiniger Tritt
Beide Füße werden im Sprung zusammengeführt und erreichen gleichzeitig dasselbe Ziel.
Beidbeiniger Vorwärtstritt
Beidbeiniger Rundtritt
Beidbeiniger Seitwärtstritt
Abwärtstritt
Ferse oder Fußsohle bewegen sich von oben nach unten zum Ziel; auch als Axttritt bekannt.
Weitere Schreibweisen: Naeryo Chagi, Axttritt
Gesprungen nach einer Rückwärtsdrehung
Mit Nachstellschritt
Mit Festhalten
Hakentritt
Das Beugen des zuvor gestreckten Knies zieht die Ferse hakenförmig zum Ziel.
Doppelter Rundtritt im Sprung
Zwei Rundtritte folgen mit wechselnden Beinen in der Luft aufeinander; der erste bereitet den zweiten vor.
Tritt zur eigenen Zielhand
In der Form bildet die geöffnete eigene Hand das Ziel für einen Tritt nach innen.
Gesprungener Tritt
Eine Tritttechnik wird während eines Sprungs ausgeführt.
Gesprungener Vorwärtstritt
Gesprungener Rundtritt
Gesprungener Seitwärtstritt
Gesprungener Abwärtstritt
Gesprungener Rückwärtstritt
Gesprungener rückwärtiger Peitschentritt
Seitwärtstritt
Das Bein wird seitlich ausgestreckt; Ferse oder äußere Fußkante bilden die Trefffläche.
Weitere Schreibweisen: Yop Chagi
Nach Aufstampfen
Gesprungen
Mit beiden Füßen gleichzeitig
Mit Nachstellschritt
Mit Festhalten
Kapitel 02 · PDF S. 23–28
Schlagtechniken
Schlagtechniken
Schlagtechniken mit Hand, Ellenbogen oder Knie; Fauststöße und Fingerstöße bilden eigene Kapitel.
Schlag nach innen
Eine Schlagbewegung von außen zur Körpermitte.
Mit der Bärenhand
Mit beiden Hammerfäusten
Mit beiden äußeren Handkanten
Mit der Hammerfaust
Mit dem Handballen
Mit der inneren Handkante
Mit der äußeren Handkante
Schlag nach vorn
Ein nach vorn gerichteter Schlag, etwa mit Handballen oder Faustrücken.
Mit der Bärenhand
Mit dem Faustrücken
Mit dem Handballen
Mit der Bogenhand zwischen Daumen und Zeigefinger
Schlag nach außen
Eine Schlagbewegung von der Körpermitte nach außen.
Mit Unterstützung der zweiten Hand
Mit dem Faustrücken
Mit der Hammerfaust
Mit der äußeren Handkante
Mit der inneren Handkante
Schlag mit Körperverdrehung
Der Schlagarm arbeitet zur Seite des gegenüberliegenden vorderen Beins; der Rumpf dreht dabei mit.
Schlag mit Heranziehen
Eine Hand zieht heran, während die andere Seite die Schlagtechnik ausführt.
Heranziehen und Faustrückenschlag nach vorn
Heranziehen und Ellenbogenschlag nach vorn
Kreisförmiger Schlag
Ellenbogen oder Knie bewegen sich auf einer gebogenen Bahn zum Ziel.
Kreisförmiger Knieschlag
Kreisförmiger Ellenbogenschlag
Schlag nach hinten
Ein rückwärts gerichteter Ellenbogenschlag.
Unterstützter Schlag
Die zweite Hand unterstützt die Schlagbewegung.
Schwalbenform-Schlag
Ein aufwärts gerichteter Block wird mit einem Schlag der anderen Hand verbunden.
Mit Handballenschlag nach vorn
Mit Handkantenschlag nach innen
Abwärtsschlag
Eine Schlagbewegung von oben nach unten.
Mit dem Faustrücken
Im Original auch: Deungjumeok-naerye-chigiMit der Hammerfaust
Mit der äußeren Handkante
Mit der inneren Handkante
Mit dem Ellenbogen
Aufwärtsschlag
Eine Schlagbewegung von unten nach oben, etwa mit Handballen, Ellenbogen oder Knie.
Mit dem gebeugten Handgelenk
Mit dem Knie
Mit dem Handballen
Mit dem Ellenbogen
Schlag zur eigenen Zielhand
Die eigene geöffnete Hand markiert das Ziel einer Schlagtechnik in der Form.
Abwärtsschlag mit der Hammerfaust zur Zielhand
Hammerfaustschlag zur Zielhand
Ellenbogenschlag zur Zielhand
Seitwärtsschlag
Ein seitlich ausgeführter Schlag mit Hand oder Ellenbogen.
Mit beiden Ellenbogen, auch Jochschlag genannt
Mit dem Faustrücken
Mit der Hammerfaust
Mit der äußeren Handkante
Mit der inneren Handkante
Mit dem Ellenbogen
Kapitel 03 · PDF S. 29–31
Schrittarbeit
Schrittarbeit
Schritte verändern Abstand, Position oder Bewegungsrichtung.
Drehschritt
Ein Schritt verbindet den Positionswechsel mit einer Drehung.
Drehschritt nach rechts
Drehschritt nach links
Drehschritt nach hinten
Schritte auf der Stelle
Die Füße arbeiten am Platz, ohne den Standort wesentlich zu verändern.
Diagonaler Schritt
Ein Schritt führt schräg nach vorn oder hinten.
Schräg nach rechts hinten
Schräg nach rechts vorn
Schräg nach links hinten
Schräg nach links vorn
Rückwärtsschritt
Ein oder beide Füße bewegen sich zurück und vergrößern den Abstand.
Mit beiden Füßen zurück
Mit dem hinteren Fuß zurück
Mit dem vorderen Fuß zurück
Vorwärtsschritt
Ein oder beide Füße bewegen sich nach vorn und verkürzen den Abstand.
Mit beiden Füßen vorwärts
Mit dem hinteren Fuß vorwärts
Mit dem vorderen Fuß vorwärts
Seitwärtsschritt
Ein Schritt verlagert die Position nach links oder rechts.
Schritt nach rechts
Schritt nach links
Kapitel 04 · PDF S. 32
Greifen
Greifen
Mit den Händen ausgeführte Griffe, die eine Bewegung halten, begrenzen oder vorbereiten.
Kapitel 05 · PDF S. 33–36
Fauststöße
Fauststöße
Stoßtechniken mit der Faust und ihren unterschiedlichen Formen.
Mit der geschlossenen Faust
Mit vorstehendem Fingerknöchel
Mit der Zangenfaust
Mit vorstehendem Zeigefingerknöchel
Mit der flachen, halb geschlossenen Faust
Paralleler Doppelstoß
Beide Fäuste stoßen gleichzeitig nach vorn.
Aufwärtsstoß
Ein Fauststoß mit einer aufwärts gerichteten Bahn.
Fauststoß mit Heranziehen
Eine Hand zieht heran; die andere Faust stößt mit nach oben gerichteter Handfläche.
Fauststöße in ㄷ-Form
Zwei Fauststöße auf unterschiedlichen Höhen bilden eine Anordnung wie der koreanische Buchstabe ㄷ.
Kreisförmiger Fauststoß
Die Faust erreicht das Ziel auf einer gebogenen Bahn.
Fauststoß nach hinten
Ein Fauststoß wird rückwärts ausgeführt.
Geumgang-Fauststoß
Ein aufwärts gerichteter Block und ein Fauststoß werden gleichzeitig verbunden.
Aufwärtsblock mit Fauststoß nach vorn
Aufwärtsblock mit seitlichem Fauststoß
Fauststoß mit aufgedrehter Faust
Beim Stoß zeigt die Handflächenseite der Faust nach oben.
Mit vorstehendem Fingerknöchel
Mit der geschlossenen Faust
Abwärtsstoß
Ein nach unten gerichteter Fauststoß.
Fauststoß zur eigenen Zielhand
Die geöffnete eigene Hand dient als Zielmarkierung für den Fauststoß.
Fauststoß mit senkrechter Faust
Die Faust steht senkrecht; die Bezeichnung beschreibt ihre Ausrichtung, nicht eine aufwärts gerichtete Stoßbahn.
Weitere Schreibweisen: Sewo-jiruegi
Seitlicher Fauststoß
Der Fauststoß führt zur Seite des Körpers.
Kapitel 06 · PDF S. 37–38
Fingerstöße
Fingerstöße
Stoßtechniken mit einer oder mehreren Fingerspitzen.
Mit zwei zusammengeführten Fingerspitzen
Mit drei zusammengeführten Fingerspitzen
Mit einer Fingerspitze
Fingerstoß mit Handfläche nach unten
Die Handfläche zeigt beim Fingerstoß nach unten.
Mit scherenförmig getrennten Fingerspitzen
Mit der flachen Fingerspitzenhand
Fingerstoß mit Handfläche nach oben
Die Handfläche zeigt beim Fingerstoß nach oben.
Fingerstoß mit senkrechter Hand
Die Hand ist beim Fingerstoß aufrecht ausgerichtet.
Mit Unterstützung der anderen Hand
Mit der flachen Fingerspitzenhand
Kapitel 07 · PDF S. 39
Schläge mit gebündelten Fingerspitzen
Schläge mit gebündelten Fingerspitzen
Die zusammengeführten Fingerspitzen bilden eine kompakte Trefffläche für kurze Schlagbewegungen.
Abwärts gerichteter Fingerspitzenschlag
Nach innen gerichteter Fingerspitzenschlag
Nach vorn gerichteter Fingerspitzenschlag
Kapitel 08 · PDF S. 40–42
Bereitschaftshaltungen
Bereitschaftshaltungen
Vorbereitende Körper- und Handhaltungen vor einer Übung oder Technik.
Weitere Schreibweisen: Junbijase
Bereitschaft mit bedeckter Faust
Eine Hand umschließt die Faust der anderen Hand vor dem Körper.
Bereitschaft mit Fäusten an der Hüfte
Beide Fäuste werden an der Hüfte gehalten.
Grundbereitschaft
Eine vorbereitende Haltung mit beiden Fäusten vor dem Unterbauch.
Bereitschaft mit überlagerten Händen
Beide Hände liegen vor dem Unterbauch übereinander.
Kampfbereitschaft
Eine zum Kämpfen vorbereitete Haltung von Körper, Armen und Beinen.
Weitere Schreibweisen: Gyeorumsae
Kampfbereitschaft mit rechtem Fuß vorn
Kampfbereitschaft mit linkem Fuß vorn
Bereitschaft mit schiebenden Händen
Beide Hände werden angehoben und langsam nach vorn geführt, wie beim Schieben eines Stammes.
Kapitel 09 · PDF S. 43
Gelenkhebel
Gelenkhebel
Techniken, die ein Gelenk durch Druck oder Verdrehung kontrollieren.
Drehhebel
Ein Gelenk wird über eine Drehbewegung kontrolliert.
Drehhebel am Handgelenk
Drehhebel am Ellenbogen
Druckhebel
Ein Gelenk wird über eine drückende Bewegung kontrolliert.
Druckhebel am Knie
Druckhebel am Ellenbogen
Kapitel 10 · PDF S. 44–53
Abwehrtechniken
Abwehrtechniken
Techniken zum Abfangen, Umlenken oder Stoppen eines Angriffs.
Innenblock
Die Abwehrbewegung verläuft von außen nach innen.
Mit dem äußeren Unterarm, auch Momtong-makgi
Mit dem Handballen
Mit der inneren Fußkante
Mit der äußeren Handkante
Mit dem inneren Unterarm
Aufnehmender Block
Der Angriff wird mit einer geeigneten Hand- oder Beinfläche aufgenommen.
Mit der Fußsohle
Mit der Handfläche
Mit dem Schienbein
Im Original auch: Junggangi-badamakgiAußenblock
Die Abwehrbewegung verläuft von innen nach außen.
Mit dem gebeugten Handgelenk
Unterstützt, mit dem äußeren Unterarm
Mit dem äußeren Unterarm
Unterstützt, mit dem inneren Unterarm
Mit dem inneren Unterarm
Unterstützt, mit der äußeren Handkante
Mit der äußeren Handkante
Unterstützt, mit der inneren Handkante
Mit der inneren Handkante
Außenblock des inneren Unterarms, von der Handfläche unterstützt
Block mit Körperverdrehung
Der Block wird mit einer Verdrehung des Rumpfes zur Seite des gegenüberliegenden vorderen Beins verbunden.
Abwärtsblock mit dem äußeren Unterarm und Körperverdrehung
Außenblock mit dem äußeren Unterarm und Körperverdrehung
Außenblock mit der inneren Handkante und Körperverdrehung
Seitlicher Block mit der äußeren Handkante und Körperverdrehung
Außenblock mit der äußeren Handkante und Körperverdrehung
Außenblock mit dem inneren Unterarm und Körperverdrehung
Abwehrtritt
Fuß oder Bein führen eine tretende Abwehrbewegung aus.
Abwehrtritt nach außen
Abwehrtritt nach innen
Abwehrtritt nach vorn
Abwehrtritt zur Seite
Schlagender Block
Eine kurze, schlagende Bewegung wehrt den Angriff ab.
Schlagender Abwärtsblock
Schlagender Außenblock
Schlagender Innenblock
Schlagender Aufwärtsblock
Scherenblock
Ein Außenblock mit dem inneren Unterarm und ein Abwärtsblock erfolgen gleichzeitig.
Ableitender Block
Die Abwehr lenkt eine angreifende Gliedmaße aus ihrer Bahn.
Ableiten nach unten
Ableiten nach außen
Ableiten nach innen
Ableiten nach oben
Unterstützter Block
Die zweite Hand oder der zweite Arm unterstützt die abwehrende Seite.
Abfangender Block
Der Angriff wird durch eine abfangende oder einhakende Bewegung gestoppt; dazu gehören gekreuzte Armhaltungen.
Abfangen mit der äußeren Fußkante
Kreuzblock mit den Handkanten
Kreuzblock mit den Unterarmen
Geumgang-Block
Ein Aufwärtsblock wird mit einem Abwärts- oder Außenblock der anderen Seite kombiniert.
Aufwärtsblock und tiefer seitlicher Block
Aufwärtsblock und Außenblock
Aufwärtsblock und tiefer seitlicher Block mit Handkanten
Aufwärtsblock und Außenblock mit Handkanten
Spreizblock
Beide Arme bewegen sich auseinander und öffnen die Abwehr nach außen.
Mit den äußeren Unterarmen
Mit den äußeren Handkanten
Mit den inneren Handkanten
Mit den inneren Unterarmen
Stierhornblock
Beide angewinkelten Arme bilden eine Abwehrhaltung ähnlich zwei Stierhörnern.
Abwärtsblock
Die Abwehrbewegung führt nach unten, meist zum Schutz der unteren Körperregion.
Unterstützter Abwärtsblock
Mit dem äußeren Unterarm, auch Arae-makgi
Unterstützt, mit der äußeren Handkante
Mit der äußeren Handkante
Unterstützt, mit der inneren Handkante
Drückender Block
Eine abwärts drückende Bewegung kontrolliert den Angriff.
Mit dem äußeren Unterarm
Mit dem Handballen
Mit der äußeren Handkante
Einseitiger Bergblock
Ein hoher und ein tiefer seitlicher Block bilden gemeinsam eine asymmetrische Armhaltung.
Mit den Unterarmen
Mit geöffneten Händen
Aufwärtsblock
Eine aufwärts gerichtete Abwehr schützt den oberen Bereich.
Mit dem gebeugten Handgelenk
Mit dem inneren Unterarm, auch Kkeureo-olligi
Mit dem äußeren Unterarm, auch Eolgul-makgi
Mit der äußeren Handkante
Bergblock
Beide Arme bilden seitlich eine hohe Abwehrhaltung in der Form eines Berges.
Mit den Unterarmen
Mit geöffneten Händen
Mit auseinanderführender Armbewegung
Seitlicher Block
Eine Abwehrbewegung zur Seite des Körpers.
Unterstützter tiefer Seitblock mit dem äußeren Unterarm
Im Original auch: (Bakkapalmok) geodeureo-naerye-yeop-makgiUnterstützter Seitblock mit dem äußeren Unterarm
Tiefer Seitblock mit dem äußeren Unterarm
Seitblock mit dem äußeren Unterarm
Unterstützter tiefer Seitblock mit der äußeren Handkante
Unterstützter Seitblock mit der äußeren Handkante
Tiefer Seitblock mit der äußeren Handkante
Unterstützter tiefer Seitblock mit der inneren Handkante
Seitblock mit der inneren Handkante
Seitblock mit der äußeren Handkante
Unterstützter Seitblock mit dem inneren Unterarm
Seitblock mit dem inneren Unterarm
Kapitel 11 · PDF S. 53–55
Schieben
Schieben
Schiebende Bewegungen mit Händen oder Füßen, auch als bewusst langsame Bewegungen in Formen.
Felsenschieben
Eine langsame Bewegung stellt das Schieben eines Felsens dar und verbindet Haltung, Sammlung und Atmung.
Wegstoßen
Eine kurze Schubbewegung mit Hand oder Fuß vergrößert den Abstand.
Langsames Schieben
Eine kontrollierte Schubbewegung gegen einen gedachten Widerstand in der Form.
Flügelspreizen
Felsenschieben
Bergschieben
Stammschieben
Flügelspreizen
Beide Hände werden wie sich öffnende Flügel zu den Seiten geführt.
Bergschieben
Die Hände schieben gemeinsam nach vorn, wobei die Fingerspitzen einer Hand aufwärts und die der anderen abwärts zeigen.
Stammschieben
Beide Hände werden angehoben und langsam nach vorn geschoben, als bewegten sie einen Stamm.
Kapitel 12 · PDF S. 55–56
Würfe und Beinstellen
Würfe und Beinstellen
Techniken, die das Gleichgewicht des Gegenübers durch Ziehen, Schieben, Heben oder Beinstellen auflösen.
Hebewurf
Eine hebende Bewegung leitet den Wurf ein.
Hebewurf mit Ansatz an der Kniekehle
Wurf durch Einhaken oder Beinstellen
Fuß oder Bein behindern die Standbasis des Gegenübers während der Wurfbewegung.
Beinstellen am Knöchel
Einhaken an der Kniekehle
Kapitel 13 · PDF S. 57–58
Ausweichen
Ausweichen
Körperbewegungen führen aus der Angriffsbahn heraus.
Ausweichen durch Verdrehen
Der Oberkörper dreht zur Seite des vorderen Beins, etwa nach links bei linkem Fuß vorn.
Zurücklehnen
Der Oberkörper weicht nach hinten aus.
Abducken
Der Oberkörper senkt sich nach vorn aus der Angriffslinie.
Ausweichen durch Drehen
Der Oberkörper dreht zur Gegenseite des vorderen Beins, etwa nach rechts bei linkem Fuß vorn.
Kapitel 14 · PDF S. 59–60
Griffbefreiungen
Griffbefreiungen
Bewegungen zum Lösen eines festgehaltenen Körperteils.
Befreiung durch Schwingen
Eine weite Armbewegung unterstützt das Herauslösen aus einem Griff.
Befreiung durch Drücken
Eine drehende und drückende Handbewegung löst den Griff.
Befreiung durch Drehen
Das gehaltene Handgelenk wird gedreht und aus dem Griff gezogen.
Befreiung nach unten
Befreiung nach oben
Kapitel 15 · PDF S. 61–65
Stellungen
Stellungen
Fuß- und Beinstellungen als Grundlage für Gleichgewicht, Gewichtsverlagerung und Techniken.
Weitere Schreibweisen: Sogi
Vorwärtsstellung
Das Gewicht liegt überwiegend auf dem vorderen, gebeugten Bein.
Weitere Schreibweisen: Ap-gubi, Ap kubi
Schrittstellung
Eine kurze, aufrechte Stellung mit einem Abstand ähnlich einem normalen Schritt.
Tigerstellung
Das Gewicht liegt vorwiegend hinten; die Ferse des vorderen Fußes ist angehoben.
Rückwärtsstellung
Das Gewicht liegt überwiegend auf dem hinteren, gebeugten Bein.
Weitere Schreibweisen: Dwit-gubi, Dwit kubi
Stellung in der Form des koreanischen Zeichens ㅗ
Stützstellung
Ein Bein trägt den Hauptteil des Gewichts; der andere Fuß unterstützt seitlich das Gleichgewicht.
Kranichstellung
Ein Bein trägt das Gewicht; der andere Fuß liegt in der Nähe des Knies dieses Standbeins.
Der angehobene Fuß liegt an der Kniekehle des Standbeins
Im Original auch: Ogum-seogiReiterstellung
Eine breite Stellung mit gebeugten Knien und aufrechtem Rumpf.
Reiterstellung mit parallelen Füßen
Diagonale Reiterstellung
Im Original auch: Mo-juchum-seoReiterstellung mit nach innen gerichteten Fußspitzen
Reiterstellung mit einem Fuß weiter vorn
Kreuzstellung
Die Beine stehen gekreuzt; der bewegte Fuß kann vor oder hinter dem Standfuß stehen.
Hinten gekreuzte Stellung
Vorn gekreuzte Stellung
Geschlossene Stellung
Die Füße stehen zusammen. Je nach Variante berühren sich die ganzen Innenkanten, nur die Fersen oder nur die Vorderfüße.
Geschlossene Stellung mit beiden Füßen
Nur die Fersen berühren sich
Nur die Vorderfüße berühren sich
Diagonale Stellung
Beide Füße sind schräg ausgerichtet; das Gewicht ist gleichmäßig verteilt.
Parallelstellung
Die Füße stehen parallel, die Knie sind gestreckt und das Gewicht ist gleichmäßig verteilt.
Stellung mit nach innen gerichteten Fußspitzen
Natürliche Stellung mit nach außen gerichteten Fußspitzen
Seitliche Stellung
Ein Fuß ist gegenüber dem anderen im rechten Winkel ausgerichtet.
Rechtsstellung
Linksstellung
Kapitel 16 · PDF S. 66
Besondere Bewegungsformen
Besondere Bewegungsformen
Eine eigene Gruppe des Quellenwerks für spezielle vorbereitende Bewegungen.
Scharnierbewegung
Eine vorbereitende Armhaltung für aufeinanderfolgende Angriffs- und Abwehrtechniken.
Kleine Scharnierbewegung, oberer Faustrücken nach vorn
Große Scharnierbewegung, oberer Faustrücken nach oben
Kapitel 17 · PDF S. 67–68
Sprünge
Sprünge
Sprungbewegungen verändern Höhe, Reichweite oder Körperausrichtung einer Technik.
Weitsprung
Ein Sprung überbrückt eine größere Entfernung.
Hochsprung
Ein vorwiegend aufwärts gerichteter Sprung vergrößert die erreichbare Höhe.
Drehung im Sprung
Der Körper dreht sich in der Luft um eine senkrechte oder waagerechte Achse.
Drehung um die senkrechte Achse
Überschlag um die waagerechte Achse
Sprung über ein Hindernis
Eine Technik wird mit dem Überspringen eines Hindernisses verbunden.
Versuche einen kürzeren Suchbegriff oder wähle „Alle Kapitel“.
Ein gemeinsames Quellenwerk
Dieses Glossar erschließt die 17 technischen Kapitel mit 138 Hauptbegriffen aus Kukkiwon, Taekwondo Technical Terminology (2012). Die dort aufgeführten Varianten und Verbindungen stehen unter der jeweiligen Grundtechnik. Die Zielhöhen stammen aus der Einleitung desselben Werks.
Die 138 Hauptbegriffe sind der Umfang dieser Ausgabe, kein Gesamtverzeichnis aller möglichen zusammengesetzten Techniknamen. Anhänge zu Körperflächen und Bruchtests sowie das abschließende Register sind keine zusätzlichen Kapitel dieser Übersicht. Allgemeine Trainingskommandos sind in diesen 17 Kapiteln nicht als eigenes Verzeichnis enthalten.
Die koreanischen Namen folgen der internationalen Umschrift des Kukkiwon, die auch die deutsche Ausgabe verwendet. Diese Umschrift ist keine deutsche Lautschrift. Für den Zweikampf verwenden wir das im Verein etablierte Kyorugi, auch in zusammengesetzten Namen.
Die deutschen Kurzbeschreibungen sind eigene Erläuterungen. Offensichtliche Schreibfehler der Umschrift sind vereinheitlicht; abweichende Originalschreibweisen bleiben beim jeweiligen Begriff auffindbar. Die gemeinsame Quellenseite bietet die deutsche und die englische Ausgabe. Die Seitenangaben hier beziehen sich auf die PDF-Seiten der englischen Ausgabe.