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Der erste Wettkampf

Das erste Turnier: Was Eltern vorher wissen sollten

Beim ersten Turnier ist nicht nur der Kampf neu. Auch Anmeldung, Wiegen, Wartezeiten und der Aufruf zur Matte gehören dazu. Wer vorher weiß, wo die verlässlichen Informationen stehen, muss am Wettkampftag weniger improvisieren.

Die Ausschreibung ist maßgeblich

Die Teilnahme ist freiwillig. Hält das Trainerteam einen Start für sinnvoll und möchte das Kind teilnehmen, übernimmt der Verein die sportliche Anmeldung. Von den Eltern benötigen wir die Angaben und Dokumente, die der Veranstalter verlangt. Das können etwa eine Einverständniserklärung oder ein Identitätsnachweis sein.

In der Ausschreibung stehen außerdem Meldeschluss, Zeitplan, Alters- und Gewichtsklassen sowie die vorgeschriebene Ausrüstung. Bitte nicht von einem früheren Turnier auf das nächste schließen – Details können sich unterscheiden.

Warum Gürtelgrad, Alter und Gewicht abgefragt werden

Kinder werden je nach Veranstaltung nach Geburtsjahr, Geschlecht, Gewicht und Erfahrung eingeteilt. So sollen Anfänger nicht gegen deutlich fortgeschrittenere Sportler antreten.

Bei den TVBB Masters 2026 startete zum Beispiel die Leistungsklasse II vom 8. bis 5. Kup, die Leistungsklasse I ab dem 4. Kup. Die Einteilung variiert je nach Turnier. Das Beispiel zeigt aber, weshalb Gürtelprüfungen für spätere Starts praktisch relevant sind. Die Teilnahme an Prüfungen bleibt trotzdem freiwillig.

Wiegen, Kontrolle und Wartezeit

Das offizielle Wiegen kann am Vorabend oder am Turniertag stattfinden. Das Kind muss in die gemeldete Gewichtsklasse passen. Welche Kleidung beim Wiegen erlaubt ist und welche Dokumente vorgelegt werden, steht ebenfalls in der Ausschreibung.

Vor dem Kampf werden die Schützer kontrolliert. Das Trainerteam kümmert sich um Aufwärmen, Aufruf und Coaching. Wasser, ein abgesprochener Snack und eine ruhige Beschäftigung helfen, weil Turniertage oft länger dauern als erwartet.

Eltern geben Rückhalt, der Coach gibt Anweisungen

An der Matte spricht der Coach mit dem Kind. Zusätzliche taktische Zurufe von mehreren Seiten machen die Situation eher unübersichtlich. Eltern helfen am meisten durch Pünktlichkeit, eine vollständig gepackte Tasche und einen ruhigen Umgang mit Sieg oder Niederlage.

Nach dem Kampf darf das Kind zuerst erzählen. Die sportliche Auswertung gehört später ins Training. Aktuelle Termine und Berichte stehen unter Neuigkeiten und Termine.