Corona im März 2020: Gesundheit zuerst, Sporthallen schließen

Im März 2020 erreichte die Corona-Pandemie auch den organisierten Sport mit voller Wucht. Für Taekwondo mit seinen Partnerübungen und dem engen Kontakt im Zweikampf war die Situation besonders einschneidend.
Rücksicht auf Trainingspartner und Familien
Der Deutsche Olympische Sportbund verwies bereits am 5. März auf die Hygienehinweise des Robert Koch-Instituts. Bei Krankheitssymptomen sollte man zu Hause bleiben und zunächst telefonisch ärztlichen Rat einholen. Händehygiene, richtiges Husten und Niesen sowie der Verzicht auf enge Kontakte bei Krankheit gehörten zu den grundlegenden Empfehlungen. Sie konnten das Infektionsrisiko verringern, aber keine Ansteckung ausschließen.
Eine Zäsur für den Vereinssport
Am 16. März rief Bayern den Katastrophenfall aus. Ab dem 17. März wurden unter anderem Sporthallen, Sportplätze, Fitnessstudios und Vereinsräume geschlossen; zunächst galt diese Regelung bis zum 19. April. Auch Veranstaltungen wurden weitgehend untersagt.
Damit fehlte dem regulären Hallen- und Wettkampfsport seine gewohnte Grundlage. Diese landesweiten Entscheidungen erklären den Beginn der Unterbrechungen in unserer Turnierchronik.
Archivbericht: im Oktober 2026 anhand der unten genannten Quellen ergänzt. Die Datumszeile ordnet die damaligen Ereignisse ein. Der Beitrag beschreibt historische Regeln und Empfehlungen; das Titelbild ist eine symbolische Illustration.